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WDVS – Wonach richten beim Vollwärmeschutz?

WDVS – Wonach richten beim Vollwärmeschutz?

Nicht nur Planer, Verarbeiter und Sachverständige sind immer wieder herausgefordert, am letzten Stand zu sein. Die Frage „Was gilt?“ wird immer wieder gestellt. Schon bei der Planung sind grundlegende Regeln und Hinweise zu berücksichtigen. Welche dies u.a. für den Vollwärmeschutz mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) sind, wird im Folgenden dargestellt.

Diese Zusammenfassung richtet sich an Planer, ausschreibende Stellen, Generalunternehmer und Verarbeiter, insbesondere an zertifizierte WDVS-Fachverarbeiter (ZFV). Werden die Richtlinien von allen am Bau Beteiligten gemeinsam umgesetzt, führt dies zu einer vollen Wertsteigerung, ohne Mangel, ohne Schaden.

Die gültige Normung

Die aktuelle österreichische Normung zu WDVS steht vor einer Zusammenfassung und inhaltlichen Verbesserungen. In der aktuellen Überarbeitung und Diskussion werden die derzeitig geltenden Normen

  • ÖNORM B 6124 Dübel für Außenwand-Wärmedämm-Verbundsysteme
  • ÖNORM B 6400 Außenwand-Wärmedämm-Verbundsysteme – Planung
  • ÖNORM B 6410 Außenwand-Wärmedämm-Verbundsysteme – Verarbeitung

in eine Norm, der ÖNORM B 6400 zusammengefasst und mit bisher offenen Punkten ergänzt. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Norm wird es sein, dass sowohl Planer als auch Verarbeiter den Teil des Anderen im gleichen Dokument finden. Was kann ich vom Planer erwarten? Was kann ich vom Verarbeiter voraussetzen? Was müssen wir gemeinsam klären?

Die Verarbeitungsrichtlinie (VAR) für WDVS

Die aktuelle Ausgabe der VAR finden Sie zum kostenlosen Download hier: www.var.waermedaemmsysteme.at

Richtlinie Sonnenschutz

Im Januar 2017 erschien die erste Version der „Richtlinie für den Anschluss von Fenster, Sonnenschutz und Fassade“ (Herausgeber Plattform Fenster Fassade). Der Übergang zwischen Gewerken stellt auch hier eine kritische Stelle dar. Diese Richtlinie hilft, die Schnittstelle zwischen Fenster, Sonnenschutz und Fassade aufeinander abzustimmen, das Bewusstsein der beteiligten Gewerke zu schärfen und Lösungsansätze für Planer, Ausschreibende und Ausführende aufzuzeigen. Textliche Erläuterungen werden durch grafische Darstellungen ergänzt und sind somit leicht verständlich.

Die Richtlinie finden Sie hier.

Verarbeitungsrichtlinie für Anputz- und Anschlussprofile

Gemeinsam mit der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP) wurde allgemein und umfassend die Verarbeitung von Profilen für den Anschluss an WDVS beschrieben. Kernbotschaft dieses Dokumentes ist die zwingend erforderliche Klebeprobe mit den geplanten Profilen auf den vorhandenen Untergründen! Fällt die Klebeprobe positiv aus, kann mit der Herstellung der WDVS Fassade im Anschlussbereich fortgesetzt werden. Dies bringt mehr Sicherheit für den Verarbeiter.

 
Dieser Beitrag erschien im Februar 2017, A3BAU DAS BAUMAGAZIN.