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Welche Vorteile bringt ein Vollwärmeschutz? Zahlt sich thermisch Sanieren aus?

Welche Vorteile bringt ein Vollwärmeschutz? Zahlt sich thermisch Sanieren aus?

Der Begriff „Fassade“ leitet sich aus dem lateinischen facies für Angesicht ab. Es ist das gestaltete „Gesicht“ eines Gebäudes. Da steckt nicht nur mehr da-hinter, sondern auch mehr drin! Hatten früher „Fassaden“ repräsentative Aufgaben, man denke dabei an „Prunkfassaden“, wurde teilweise sogar in Vorder- und / oder Rückansicht unterschieden, sind heutige Fassaden eines Gebäudes deren gesamte Hülle. Eine moderne Fassade erfüllt somit zahlreiche Aufgaben, dies gilt im Besonderen auch für eine Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) – einem Vollwertschutz.

Wärmeschutz und Umwelt

  • voll ressourcenschonend
  • volle Emissionseinsparung
  • voller Klimaschutz

Zur Erinnerung: Rund vierzig Prozent der verbrauchten Energie in Europa fallen auf den Gebäudesektor zurück. Das bedeutet, dass Klimaziele nur mit erheblichen Verbesserungen bei der Energieeffizienz im Gebäudebestand erreicht werden können. Um Klimaziele zu erreichen ist Wärmedämmung unverzichtbar! Hinzu kommt, dass in einem Haus mit schlechtem Wärmeschutz z.B. eine Wärmepumpe oder Solarwärme nicht optimal genutzt werden kann. Ein WDVS minimiert Verluste über die Gebäudehülle und ist dabei eine wirtschaftliche Möglichkeit.Eine Wärmedämmung spart weitaus mehr an Energie und damit Ressourcen als in ihr steckt, egal welcher Dämmstoff verwendet wird. Ein Beispiel: über die Lebensdauer eines Dämmstoffes aus Styropor, können mit jedem Liter Erdöl für die Herstellung des Dämmstoffes bis zu 200 Liter Heizöl eingespart werden (Quelle: GPH). Somit ist jeder gut beraten, wenn er die Relation im Auge behält.

Wärmeschutz und Haus

  • voller Werterhalt
  • voller Substanzschutz
  • volle Behaglichkeit

Wärmedämmung und Ästhetik sind keine Gegensätze. Gedämmte Häuser gleichen nicht wie ein Ei dem anderen. Der beste Beweis dafür sind die ausgezeichneten Projekte des ETHOUSE Awards – der Preis für energieeffizientes Sanieren der ARGE Qualitäts-gruppe Wärmedämmsysteme, der auch die architektonische Umsetzung berücksichtigt. Weitere Beispiele Sie unter ETHOUSE Award auf www.ethouse.waermedaemmsysteme.at.

Fassadenoberflächen eines WDVS lassen sich in technisch erprobten und verschiedenen Texturen gestalten. Von glatt bis rau, fein bis grob, ja sogar bis hin zu grafischen Oberflächen reicht das Spektrum. Vom klassischen Reibeputz mit verschiedenen Farben bis zum Modellierputz ist vieles möglich. Um und auf sind dabei Planer, Hersteller und Verarbeiter als Partner, die die Wünsche des Bauherren kompetent und qualitätsvoll umsetzen. Dies erhält nicht nur den Wert einer Immobilie sondern erhöht ihn auch. Übrigens: Es sollte nicht vergessen werden, dass behagliche Wärme nur in gut gedämmten Gebäuden entstehen kann. Im unsanierten Altbau wird nur die Raumluft warm – die Wände und ihre Oberflächen bleiben kalt und das ist unbehaglich.

Finanzen

  • voll leistbar
  • voll Kosten sparend
  • volle Zukunftsinvestition

Ein Vollwärmeschutz ist nicht nur zur Erreichung der Klimaziele wichtig. Ca. 300 Mio. qm Fassaden in Österreich sind noch nicht oder schlecht gedämmt. Geht man davon aus, dass die thermische Sanierung von einem qm Fassade etwa einer Arbeitsstunde entspricht, zeigt dies wieviel Potenzial hier zusätzlich steckt.

Ein langfristiger Schutz vor zu hohen Energiekosten wird nur durch eine thermische Sanierung der Gebäudehülle erreicht. Daher ist es durchaus empfehlenswert, dass „gesparte“ Geld aus den zuletzt und derzeit niedrigen Heizkosten als Startkapital einer thermischen Sanierung zu betrachten. Wer heute beim niedrigen Energiepreis spart, und das Gesparte anderweitig nutzt, sollte berücksichtigen, dass irgendwann sowieso investiert werden muss. Nur dann wird es wahrscheinlich nicht so günstig sein wie heute. Fazit: Sanieren zahlt sich aus!