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Sanierungsoffensive 2021/2022: Schulterschluss in der Baubranche

Sanierungsscheck erfährt partnerschaftliche, unabhängige Bewerbung

650 Millionen Euro: Der Fördertopf der Sanierungsoffensive 2021/2022 der Bundes-regierung ist gut gefüllt. Damit das Geld abgeholt wird, startet eine unabhängige Kampagne mit breit angelegter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Initiiert wurde sie von der ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme. An Bord sind 13 Partner (Verbände, Interessensvertretungen, freiwillige Arbeitsgemeinschaften). Ihr gemeinsames Ziel: ein energieeffizienter Gebäudebestand und damit ein Weg aus der Klima-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftskrise.

Der Handlungsbedarf im Bereich der thermischen Sanierung des Gebäudebestandes ist groß und dringend. Um den Energieverbrauch bis 2040 zu halbieren, muss die Effizienz im Gebäudebereich gehoben werden. Potenzial ist ausreichend vorhanden. Doch noch gibt es zu wenige thermische Sanierungen und einen zu geringen Fortschritt beim Austausch alter Ölkessel, um die Klimaziele zu erreichen (s. GLOBAL 2000-Wohnbaucheck). Die Sanierungsoffensive 2021 / 2022 mit einem Gesamtvolumen von 650 Millionen Euro Fördergeld wurde mit Wohlwollen begrüßt. Denn von den Effekten thermischer Sanierungsmaßnahmen profitieren wir alle: ökologisch und wirtschaftlich. „Nur, wenn es gelingt, Wirtschaft und Gesellschaft auf erneuerbarer und ressourcenschonender Basis zu transformieren, kann Österreich aktuellen und zukünftigen Herausforderungen krisenfest entgegentreten“, zitiert Clemens Hecht, Sprecher der ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme (QG), aus der Agenda 2030 (s. Klimaschutzministerium: freiwilliger Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele). So ist es ein großes Anliegen, dass die Fördergelder abgeschöpft werden. Je mehr Öffentlichkeit der Sanierungsscheck erhält, umso mehr rückt die Sanierung selber weiter in den Fokus. Daher wurde ein Schulterschluss der Baubranche initiiert.

 

An Bord Richtung energieeffizienter Gebäudebestand

Zur gemeinsamen Bewerbung der Sanierungsoffensive 2021/2022 der Bundesregierung haben sich 13 Partner zusammen gefunden:

  • Fachverband Stein- und keramische Industrie
  • Bundesinnung Bau
  • Bundesgremium Baustoff-, Eisen- und Holzhandel
  • Bundesinnung Bauhilfsgewerbe
  • Bundesinnung Maler und Tapezierer
  • ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme (QG)
  • Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb
  • Österreichische Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP)
  • Fachvereinigung Mineralwolleindustrie Österreich (FMI)
  • Österreichische Fachvereinigung für Polystyrol-Extruderschaum (ÖXPS)
  • Gebäudehülle+Dämmstoff Industrie 2050 (GDI 2050)
  • Zentralverband Industrieller Bauproduktehersteller (ZIB)
  • Plattform Fenster Österreich

 

Teil der Kampagne zur Bewerbung der Sanierungsoffensive der Bundesregierung sind drei Folder:

 

Die Folder sollen das Interesse an thermischer Gebäudesanierung bestärken. Sie geben einen Einblick über Förderbedingungen und einen Überblick über den Förderablauf. Relevante Links führen auf die offiziellen Förderseiten. Verteilt werden die Folder österreichweit über die Mitgliedsunternehmen der Kampagnen-Partner.

Bildmaterial finden Sie zur kostenlosen Nutzung hier.

 

Pressestatements

Fachverband Stein- und keramische Industrie
Mag. Robert Schmid, Obmann

Zuallererst Häuser dämmen: Das ist der wirkungsvollste Klimaschutz. Denn nur nicht verbrauchte Heiz- und Kühlenergie ist klimaneutral. Jeder m² Fassade thermisch-energetisch saniert spart bis 100 kWh Energie und reduziert damit den CO2-Ausstoß je nach Energieträger um 25 kg. Für einen m² Fassadensanierung wird ca. 1 Stunde Arbeitszeit generiert, damit werden Arbeitsplätze gesichert und geschaffen. Und das alles mit Baustoffen aus der Region!

Der Fachverband Steine-Keramik vertritt die Interessen von über 300 industriellen Baustoff- und Keramikunternehmen in Österreich.
www.baustoffindustrie.at
info@baustoffindustrie.at

 

Bundesinnung Bau
BM Ing. Robert Jägersberger, Bundesinnungsmeister
 
Die Bundesinnung Bau hat den Sanierungsscheck seit seiner ersten Auflage vor mehr als 10 Jahren mitgetragen. Mit der thermischen Sanierung werden die Energieeffizienz von Gebäuden erhöht, ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet und zusätzlich auch Beschäftigung geschaffen. Entscheidend für die Effizienz einer thermischen Sanierung ist, dass primär die thermische Gebäudehülle saniert wird, um so den Energieverbrauch des Gebäudes bestmöglich zu reduzieren.
 
Die Bundesinnung Bau vertritt die Interessen von über 15000 Betrieben im österreichischen Baugewerbe.
www.bau.or.at
office@bau.or.at

 

Bundesgremium Baustoff-, Eisen- und Holzhandel
KommR Mst. Dieter Funke, Bundesobmann

Geld sparen und damit unsere Umwelt schonen, das ist klug investiert. Denn ein saniertes Haus bedeutet weniger Heizen und damit weniger Treibhausgasemissionen. Mit den umfangreichen Förderungen rechnet sich die Investition in wenigen Jahren und der Wert der sanierten Immobilie steigt.

Das Bundesgremium Baustoff-, Eisen- und Holzhandel vertritt als berufliche Fachvertretung die Interessen der Mitgliedsbetriebe, ist Ansprechpartner bei bundesweiten Angelegenheiten und bietet laufend branchenspezifische Informationen für die Mitglieder.
www.baustoffeisenholz.at  
handel5@wko.at

 

ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme (QG)
Dr. Clemens Hecht, Sprecher

Der Qualitätsgruppe ist ein partnerschaftliches und gemeinsames Tun sehr wichtig. Nur so gelingt es, die aktuellen Herausforderungen zu meistern: Erreichen der Klimaziele, Erhöhung der Sanierungsrate, Arbeitsplätze sichern, Wirtschaft ankurbeln, die aktuelle Situation meistern. Diese Herausforderungen und die Sanierungsoffensive zeigen uns aus verschiedenen Perspektiven, was erreicht werden kann. Man muss aber auch handeln!

Die QG WDS ist der Zusammenschluss der größten Anbieter von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) in Österreich.
www.waermedaemmsysteme.at
info@waermedaemmsysteme.at

 

Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb
Bmstr. Ing. Andreas Traunfellner, Obmann

Bei der Ausführung von Wärmedämmfassaden lohnt es sich, auf das Gütesiegel der Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb zu achten. Die Mitgliedsbetriebe der Güteschutzgemeinschaft bieten eine hochwertige Ausführung durch besonders geschultes und zertifiziertes Fachpersonal sowie eine hochwertige Qualitätssicherungssystematik. Damit die Freude an der neuen Wärmedämmfassade genauso lange hält wie die Fassade!

Ziel des Vereins Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb ist die nachhaltige Sicherstellung der bestmöglichen Qualität von Wärmeschutzfassaden an Gebäuden.
www.wdvsfachbetrieb.at
Pressekontakt: Ernst Plöckinger
e.ploeckinger@mehrwerte.at

 

Österreichische Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP)
Univ.-Lekt. Christian LAUTNER, MSc, Vorstand

Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP) hat auch zum Ziel modernste Standards und höchste Verarbeitungsqualität im Bereich Putz zu fördern und begrüßt die Sanierungsoffensive. Auf der Homepage der ÖAP sind Fachunternehmen gelistet, deren Mitarbeiter durch zertifizierte Ausbildungen wie z.B. zum zertifizierten Putz- bzw. WDVS-Fachverarbeiter qualitativ punkten.

Die ÖAP ist ein Verein, der sich mit der Erstellung von Regulativen für Putze und WDVS sowie mit den damit zusammenhängenden angrenzenden Fachbereichen befasst.
www.oeap.at  
office@oeap.at

 

Fachvereinigung Mineralwolleindustrie Österreich (FMI)
Udo Klamminger, MBA, Vorstandsvorsitzender

Der neu aufgelegte Sanierungsscheck erhöht die Chance, die gesteckten Klimaziele auch wirklich zu erreichen. Die Mitglieder der Fachvereinigung Mineralwolleindustrie begrüßen diesen finanziellen Anreiz, in thermische Sanierung zu investieren. Dämmen speziell mit Mineralwolle bietet zudem mehr Sicherheit durch optimalen Brandschutz und sorgt für behagliches Wohnklima.  

Die Fachvereinigung Mineralwolleindustrie (FMI) ist eine Arbeitsgemeinschaft führender Hersteller von Glas- und Steinwolle-Dämmstoffen.
info@multitalent-mineralwolle.at
www.fmi-austria.at  

 

Österreichische Fachvereinigung für Polystyrol-Extruderschaum (ÖXPS)
Mag. Robert Novak, Präsident

XPS leistet als hocheffizienter Dämmstoff bei der thermischen Sanierung von Gebäuden einen starken Beitrag zum Klimaschutz. Der Klimaschutzfaktor liegt z. B. bei der Sanierung eines ungedämmten Flachdaches beim Faktor 100. Das bedeutet, dass 1m2 XPS Dämmung über die gesamte Nutzungsdauer rund 2 Tonnen CO2 einspart. Heute produziertes XPS kann übrigens auch zu 100 % recycelt werden.

ÖXPS, der österreichische Fachverband für Polystyrol-Extruderschaum, ist die Interessensvertretung aller namhaften XPS Qualitätsanbieter in Österreich.
office@oexps.at
www.oexps.at

 

Gebäudehülle+Dämmstoff Industrie 2050 (GDI 2050)
Dr. Clemens Demacsek, Geschäftsführer

Ohne thermische Sanierung der Gebäudehülle kann ein vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energieträger nicht funktionieren. Im Idealfall sollte diese erfolgen, bevor die Heizung erneuert wird. Denn die beste Energie ist immer noch jene, die man gar nicht erst benötigt. Zudem entwickelt sich die thermische Sanierung zum „Turbo“ für die heimische Wirtschaft, indem sie Arbeitsplätze sichert und neue schafft.

Die GDI 2050 ist eine unabhängige und produktneutrale Informations- und Kommunikationsplattform betreffend Klimaschutz und Energieeffizienz.
www.gdi2050.at
info@gdi2050.at

 

Zentralverband Industrieller Bauproduktehersteller (ZIB)
KommR Otto Ordelt, Obmann

650 Millionen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn der Großteil der Fördermittel dem Kesseltausch zu Gute kommt, so ist es für den Klimawandel, den Arbeitsmarkt und für die Wohnkostensituation sinnvoll, wenn damit auch die Investitionsbereitschaft von HausbesitzerInnen angeregt wird.  Für die Baustoffindustrie ist es ein Impuls für Innovationen.  

ZIB ist der Zentralverband Industrieller Bauproduktehersteller in Österreich.
www.zib-baustoffe.at
office@zib-baustoffe.at

 

Plattform Fenster Österreich
Dr. Manfred Gaulhofer, Vorsitzender

Die thermische Sanierung von Gebäuden ist einer der effektivsten Ansatzpunkte zur Erreichung der Klimaziele. Mit der Sanierungsoffensive 2021/2022 bietet sich die Chance, die seit Jahren hinter den Notwendigkeiten zurückbleibende Sanierungsrate zu erhöhen. Durch die Förderung von Einzelmaßnahmen wie dem Austausch von Fenstern, Außentüren und Toren können auch EigentümerInnen und MieterInnen mit kleinem verfügbarem Sanierungsbudget ihren spürbaren Beitrag leisten. Wichtig ist jedenfalls, alle Maßnahmen in Abstimmung mit den anderen Gewerken zu planen und umzusetzen.

Der Verein Plattform Fenster Österreich vertritt über 50 % der österreichischen Fenster-Hersteller und forciert mit der Vernetzung unter den Mitgliedern wirtschaftliche Synergien.
www.fenster-plattform.at
office@fenster-plattform.at

 

 

 

 

 

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