Fachlexikon

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Kühllast

Eine aus einem Raum abzuführende Wärmemenge, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten. Sie teilt sich in äußere Kühllasten (Sonneneinstrahlung, Erwärmung von außen) und innere Kühllasten (Energieumwandlungsprozesse, Erwärmung von innen) ein. Vor allem bei Bürogebäuden mit Glasfassaden zu beachten.

Kontrollierte Wohnraumlüftung

Lüftungssystem, das dem Gebäude Raumluft, durch Wärmetauscher vorgewärmt bzw. vorgekühlt, zu- bzw. abgeführt. Dadurch werden überschüssige Luftfeuchtigkeit, Luftschadstoffe und Kohlendioxid aus Räumen abtransportiert. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung wird meistens dann eingesetzt, wenn durch gute Abdichtungsmaßnahmen das Gebäudeinnere nur noch wenig Austausch mit der Außenluft erlaubt. Sie wird oftmals in mit einer Wärmerückgewinnung kombiniert. So wird der Wärmeenergieverlust im Gebäudeinneren minimiert.

Kleber (Klebemörtel)

Klebemassen sind Produkte, welche die Dämmstoffe mit dem Untergrund verbinden. Es gibt sie auf der Basis von Kunstharzdispersionen oder als werkseitig vorgefertigte Trockenmörtelmischungen.