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    Sind WDVS auf jeder Architektur und Bauform anwendbar? Kann man sie auch bei Altbauten mit Stuck anbringen?

    Zum Anbringen eines WDVS ist prinzipiell ein ebener und tragfähiger Untergrund erforderlich. Die Optik gegliederter Fassaden kann auf einem WDVS durch das Anbringen von Profilen im Nachhinein wieder hergestellt werden. Auch Stuckelemente lassen sich systembezogen nachbilden.

    Hier finden Sie mehr Info über Sanieren im Altbau/Denkmalschutz.

    Was heißt qualifizierte Verarbeitung?

    Gemäß der Leistungsbeschreibung Hochbau ist für die Verarbeitung von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) qualifiziertes Personal vorzusehen *). Dazu wird vielfach diskutiert, welche und wie viele Personen dies auf der Baustelle, in einer Partie betrifft. Seitens der Autoren der Leistungsbeschreibung erfolgte eine entsprechende Klarstellung: „Grundsätzlich sollten alle Arbeiter der Partie diese Qualifikation aufweisen. In der Praxis wird jedoch mit 1 qualifizierten Arbeiter je Partie (maximal 3-4 Mann) das Auskommen möglich sein – dies liegt aber dann im Ermessenspielraum des AG.“

    WDVS – Pflege & Wartung

    Witterungseinflüsse wirken sich auf die Lebensdauer des WDVS aus. Die Systemhalter von WDVS sind verpflichtet, eine Vielzahl an Prüfungen und Tests zu bestehen, die genau diese Faktoren simulieren und die Leistungsfähigkeit der Systeme nachweisen. Erschienen Mai 2014, A3 DAS BAUMAGAZIN

    Welche Effekte haben WDVS? Wie beeinflussen sie das Raumklima?

    Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) spart Geld und schont die Umwelt. Das Raumklima wird angenehmer, da die Außenwände im Winter erheblich wärmer sind. Zudem beugen warme Wände der Schimmelbildung im Innenraum vor.

    Im Sommer bleiben gedämmte Häuser kühler:
    Der Wärmedurchgang verringert sich, die effektive Speichermasse wird nahezu verdoppelt. Allgemein sind die Temperaturen nach dem Aufbringen eines WDVS konstanter.

     

    Hier finden Sie mehr Info über sommerliche Überhitzung.

    WDVS – Wie hohe Qualität umsetzen?

    Die Anforderungen an Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind vielfältig und komplex. Sie reichen vom Wärmeschutz über den Witterungsschutz des Gebäudes bis hin zur architektonischen Gestaltung der Fassade für das Gebäude. Um die Qualität der WDV-Systeme an der Fassade eines Gebäudes vorzufinden, gibt es die Personenqualifizierung zum zertifizierten Fachverarbeiter WDVS (ZFV). Erschienen September 2014, A3 DAS BAUMAGAZIN

    Nachbericht Pressefrühstück: Die 7 Dämm-Tugenden und 7 Dämm-Mythen, 21. Mai 2014, Wien

    „Einfach drauf und passt schon“ – das gilt bei Wärmedämmverbund­systemen nicht. Alles steht und fällt mit Systemkomponenten, qualitätsvoller Planung und Verarbeitung. Nur diese Kombination schützt vor Bauschäden und hohen Kosten. Eine ganzheitliche Betrachtung ist notwendig, um langfristig energieeffiziente Gebäude garantieren zu können. Das war die Kernbotschaft der QG WDS beim Pressefrühstück am 21. Mai 2014 im forum mozartplatz in Wien.

    Nachbericht 1. QG Talk „Wärmedämmung – macht sie sich bezahlt?“, 18. Juni 2013

    „Wärmedämmung – macht sie sich bezahlt?“

    Sanierungs-Hype, Plattitüde, Dämmlüge und Manipulation – so vielfältig die Kritik, so groß der Ruf nach einer gesamtheitlichen Betrachtung von Wärmedämmung. Gefragt sind integrale Forschungsprojekte und ein effizientes Förderwesen. Schließlich bleibt Wärmedämmung unumgänglich für den Neubau und bei Sanierungsprojekten. Dass die Maßnahme ökonomisch, ökologisch und ästhetisch betrachtet werden muss, das bewies der erste QG Talk.

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